Depressionen und Angst

Depressionen und Angst

US-Forscher kommen zu dem Schluss, dass Einsamkeit nach wie vor eine große gesellschaftliche Herausforderung ist, weil sie die seelische und körperliche Gesundheit deutlich verschlechtert. US-Forscher verglichen zunächst die Schwere der Einsamkeit der Teilnehmer und stellten fest: 76 Prozent von ihnen berichteten von mittlerer bis starker Einsamkeit. Diese Messergebnisse setzten die Wissenschaftler mit demografischen Daten sowie Befunden zur seelischen Gesundheit in Beziehung.

Die sehr Einsamen waren häufiger Single, lebten öfter allein und hatten im Schnitt ein Jahreseinkommen unter 35 000 Dollar. Starke Einsamkeit ging außerdem einher mit häufigeren Depressionen, geringerer Widerstandsfähigkeit, weniger Optimismus, größerer Angst, mehr Unzufriedenheit, schlechterem Schlaf und ungesunder Ernährung.

 

Unterschiede zwischen den Geschlechtern fanden die Forscher nicht. Auch jene, die von mittlerer Einsamkeit berichteten, erreichten bei all diesen Messungen höhere Werte, als nicht einsame Befragte. Weiterhin entdeckten die Forscher, dass es offenbar im Erwachsenenleben bestimmte Phasen gibt, in denen die Einsamkeit höher ist als sonst, nämlich in den späten Zwanzigern, um Mitte fünfzig herum und bei deutlich über Achtzigjährigen. 

Doch die Wissenschaftler stießen zu ihrer Überraschung auch auf einen Schutzmechanismus: Probanden, die als weise eingestuft wurden, also mehr Empathie, Einfühlsamkeit, Selbstreflektion und bessere Gefühlsregulation zeigten, berichteten nicht, sich einsam zu fühlen. 

Hier setze ich an. Ich verhelfe Ihnen zu dieser Selbstreflektion. Ich helfe Ihnen zu verstehen, dass  'alleine zu sein' nicht heißt einsam zu sein. 

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