One Art - von Elisabeth Bishop (1911 - 1979)

The Art of losing isn't hart to master,

so many things seem filled with the intent to be lost

that ther loss is no disaster.

 

Lose something every day.

Accept the fluster of lost door keys, 

the hour badly spent.

The art of losing isn't hart to master.

 

Then practice losing farther, losing faster: places and names

and where it was you meant to travel.

None of these will bring disaster.

 

I lost my mother's watch. And look!

My last, or next-to-last, of three beloved houses went.

The art of losing isn't hart to master.

 

I lost two cities, lovely ones. And vaster,

some realms I owned, two rivers, a continent.

I miss them, but it wasn't a disaster.

 

Evenlosing you (the joking voice, a gesture I love)

I shan't have lied. It's evident the art of losing's not

too hart to master though it may look like (Write it!) a disaster.

 

Elisabeth Bishop

 

In ihrem Gedicht geht es um das Loslassen bzw. das Verlieren zuerst von Dingen wie Schlüssel, die Armbanduhr der Mutter. Dann drei Häuser; Ehemänner, zwei Städte, Flüsse, einen Kontinent. Nichts von dem war für sie eine Katastrophe. Sie möchte sich zumindest gleichgültig anhören.

Selbst dich zu verlieren.... eine Freundin....  ist offensichtlich keine Katastrophe, selbst wenn es so aussieht. Sich hier gleichgültig anzuhören, will ihr (absichtlich) nicht mehr gelingen.

Mit diesem Gedicht will und Elisabeth Bishop sagen, dass es viel schmerzvoller ist eine Freundin zu verlieren als Dinge, Orte oder sogar Männer/Ehepartner.

Und Recht hat sie. Wir sollten nachdenken, weshalb wir in ungesunden Beziehungen feststecken. Wir sollten uns gute Freunde/Freundinnen suchen. Nicht viele, aber Gute.

 

 

Kommentare: 2
  • #2

    beziehungscoach.online (Dienstag, 26 Februar 2019 00:01)

    Danke, dafür.

  • #1

    edna (Montag, 25 Februar 2019 23:32)

    Super Gedicht von Elisabeth Bishop, so wahr. Es spielt keine rolle was man verliert, nur wichtig sind wirklich Freunde.