Narzisstische (toxische) Beziehungen


In einer toxische Beziehung ist man, wenn die Beziehung ein großes Ungleichgewicht erfährt. Ein Partner ist in großem emotionalem Mangel und der gebende Pol in der Beziehung. Der andere Partner ist der nehmende Pol in der Beziehung. Dieser nehmende Pol führt die Beziehung an und gibt nur häppchenweise Emotionen oder Körperlichkeiten. Meist steckt dahinter Beziehungsangst oder eine narzisstische Persönlichkeitsstörung die auf die Kindheit desjenigen zurückzuführen ist.  Der gebende Pol leidet emotional und psychisch und ist derjenige, der Hilfe sucht, um aus psychischer und physischer Gewalt zu finden.

Beziehungsberatung, Einzelberatung
Toxische Beziehung


Paartherapie nicht sinnvoll

Eine solche Beziehung kann man nur retten, wenn der nehmende Pol (Minuspol) bereit ist, sich zu reflektieren und sein Verhalten zu ändern. Ist dieser nehmende Pol dazu nicht bereit,  was meistens der Fall ist, ist die Beziehung zum Scheitern verurteilt.

Das ist aber für den gebenden Pol die einzige Möglichkeit seinem emotionalen Mangel zu entfliehen und sich weiterzuentwickeln. Das erfordert erst einmal enorme Kraft für den gebenden Pol, ist aber der einzige Weg zu einer glücklicheren Beziehung, wenn auch nur erst einmal mit sich selbst. 

Hier wäre eine Einzelberatung sinnvoll. 


Paartherapie - Der Unterschied

Ihr seid ein Paar deren Liebe in die Jahre gekommen ist. Ihr begegnet euch trotzdem auf Augenhöhe aber vermisst einiges. Respekt voreinander ist nach wie vor da. Ihr wollt beide die Beziehung/Ehe fortführen.

Hier ist eine Paartherapie sinnvoll, um über die Bedürfnisse jedes Einzelnen zu sprechen und daraus Vorteile herauszuarbeiten.

Höre auf dein Bauchgefühl, es ist der beste Indikator den du hast.

Mit spiritueller Weiterentwicklung, die nicht von heute auf morgen geschieht, ist Ungeahntes möglich. 

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Love is the answer!

Die unverstandene Frau

von Erich Kästner

Er band, vorm Spiegel stehend, die Krawatte

Da sagte sie (und blickte an die Wand):

"Soll ich den Traum erzählen, den ich hatte?

Ich hielt im Traum ein Messer in der Hand.

 

Ich hob es hoch, mich in den Arm zu stechen,

und schnitt hinein, als sei der Arm aus Brot.

Du warst dabei. Wir wagten nicht zu sprechen.

Und meine Hände wurden langsam rot.

 

Das Blut floss lautlos in die Teppichranken.

Ich hatte Angst und hoffte auf ein Wort.

Ich sah dich an. Du standest in Gedanken.

Dann sagtest du: 'Das Messer ist ja fort...'

 

Du bücktest dich. Doch es war nicht zu finden.

Ich rief: 'So hilf mir endlich!' Aber du,

 

du meintest nur: 'Man müsste dich verbinden',

 und schautest mir wie einem Schauspiel zu.

 

Mir war so kalt, als sollte ich erfrieren.

Du standest da, mit traurigem Gesicht,

und wolltest rasch dem Arzt telefonieren

und Rettung holen. Doch du tatst es nicht.

 

Dann nahmst du Hut und Mantel, um zu gehen,

und sprachst: 'Jetzt muss ich aber ins Büro!'

Und gingst hinaus. Und ich blieb blutend stehen.

Und starb im Traum. Und war darüber froh..."

 

Er band, vorm Spiegel stehend, die Krawatte.

Und sah im Spiegel, dass sie nicht mehr sprach.

Und als er sich den Schlips gebunden hatte.

griff er zum Kamm. Und zog den Scheitel nach.



*Lest den DisclaimerWenn Ihr in einer akuten Notsituation seid, psychisch oder auch physisch, dann zögert nicht den Sozialpsychatrischen Dienst aus eurem Einzugsgebiet oder die Telefonselsorge, das Hilfetelefon (Gewalt gegen Fauen) oder den Notruf 112 bzw. 110 anzurufen.